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Klasse 10c  (2004/05)



Beiträge der Klasse 10c (2004/05)


 

Unsere Studienfahrt nach Weimar

Goethehaus in Weimar
Vom 6. bis 10. September 2004 machten wir mit unserem Klassenlehrer, Herrn Hinkfoth, und Frau Krippner als begleitender Lehrkraft eine Klassenfahrt in das thüringische Weimar. Die Stadt Weimar ist eine der geschichts- und kulturträchtigsten Städte Deutschlands. Goethe und Schiller, die bekanntesten deutschen Dichter und Schriftsteller, lebten u.a. in Weimar und machten die zu diesem Zeitpunkt schon sehr kulturreiche Stadt zu einer der wichtigsten und angesehensten Städte des Landes. Vor dem Weimarer Nationaltheater erinnert ein imposantes Denkmal an die beiden Dichter.

Dass es in Weimar viel zu sehen gibt, wurde uns bereits klar, als wir bei herrlichstem Wetter einen ausgedehnten Rundgang durch die Stadt machten, um uns einige Sehenswürdigkeiten anzusehen. Im Goethehaus erfuhren wir viele Details zu Goethes Leben; Goethes Gartenhaus, das Schillerhaus sowie das Eckermannhaus begutachteten wir von außen.

An Eckermanns Grab

Eckermann, der aus Winsen stammende Freund Goethes, war auch am nächsten Tag ein Thema, als wir den historischen Friedhof in Weimar besuchten. Eckermanns Grab sowie die Särge von Goethe und Schiller befinden sich auf diesem Friedhof. Da wir kurz vor Eckermanns Geburtstag in Weimar waren, legten wir einen Heidekranz zu Ehren Eckermanns auf dessen Grab nieder.

Einige Tage, bevor wir nach Weimar fuhren, war die dortige Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek zu einem großen Teil niedergebrannt; den Ort der Verwüstung sahen wir mit eigenen Augen. Nicht nur dies sorgte zeitweise für eine getrübte Stimmung, auch die Besichtigung des KZ Buchenwald, in dem viele tausend Menschen zu Tode kamen, war für uns alle sehr bedrückend.

Doch trotz des Besuches im KZ hellte sich die Stimmung dann wieder auf, als wir abends in einer Weimarer Kneipe zusammensaßen und es uns gut gehen ließen. Und auch an den anderen Abenden, die wir größtenteils in dem schönen, parkähnlichen Garten des Jugendgästehauses verbrachten, mangelte es nie an guter Laune.

Die Rudelsburg

Am letzten Tag der Fahrt ging es mit einem Ausflugsboot auf der Saale von Bad Kösen zur Rudelsburg. Von der dortigen Anlegestelle aus kletterten wir das steile, aber dennoch schöne Saaleufer hinauf. Wir konnten zwei Burgruinen, von denen eine teilweise restauriert worden war, besichtigen, wir konnten testen, wie gut man als Flachländer in der bergigen Gegend zurechtkam, was für einige von uns mit einem Sturz endete, oder wir konnten uns einfach nur hinsetzen, etwas verzehren und den Ausblick über das sonnige Saaletal genießen.

Es war eine lehrreiche und sehr schöne Klassenfahrt, auf der alle viel gesehen haben und viel Spaß hatten, doch eigentlich war die Fahrt mit fünf Tagen viel zu kurz. Die meisten von uns wären gerne länger geblieben.

Björn Esperling und Sven Faße

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Das Konzentrationslager Buchenwald

KZ Buchenwald
Unsere Klassenfahrt nach Weimar führte uns auch in das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald, an einem bewaldeten Abhang des Ettersberges, acht Kilometer nördlich von Weimar in Thüringen gelegen.

Das KZ Buchenwald war eines der größten nationalsozialistischen Konzentrationslager in Deutschland. Es wurde im Juli 1937 errichtet. Den Namen "Buchenwald" erhielt es vom sogenannten "Reichsführer SS", Heinrich Himmler. Das Gelände war ca. 40 Hektar groß und umfasste 35 Holzbaracken, 15 zweistöckige blockförmige Steinhäuser, das Häftlingskrankenhaus, eine Küche, eine Wäscherei, eine Kantine, mehrere Werkstätten, eine Desinfektionsstation, eine Gärtnerei und ab 1940 ein eigenes Krematorium.

Das ganze Lager war in drei Abteilungen aufgeteilt:

  • Innerhalb des bewachten und umzäunten Gebietes lebten die Häftlinge.
  • Außerhalb des Lagerbereichs befanden sich die Kasernen der SS.
  • Im äußersten Bereich des Geländes lagen die Arbeitsstellen der Häftlinge, wie z.B. ein Steinbruch.

Tor des KZ BuchenwaldAm 15. Juli 1937 trafen die ersten 149 Häftlinge aus dem KZ Sachsenhausen ein, unter ihnen waren Widerständler, Zeugen Jehovas, vorbestrafte Kriminelle und auch Homosexuelle. Am Jahresende waren es schon 2.561 Gefangene. Von da an wuchs die Zahl der Häftlinge in Buchenwald stark an. Im Jahre 1940 waren es 7.440, 1944 wurden 63.048 Männer und 24.210 Frauen gefangen gehalten, im Jahre 1945 waren es 86.232 Häftlinge aus über 30 Nationen. Insgesamt durchliefen 238.980 Menschen das Konzentrationslager und seine Nebenstellen. Es waren zunächst vor allem politische Gefangene, später auch in großer Zahl Juden.

KZ Buchenwald43.045 Menschen - andere Quellen sprechen sogar von ca. 56.000 Menschen - starben in Buchenwald, meistens aufgrund unmenschlicher Haftbedingungen. Allein bei der sogenannten Evakuierung des Lagers Buchenwald kurz vor der Befreiung durch die US-Armee im April 1945 kamen etwa 25.500 Menschen ums Leben. Von den Insassen wurden vor allem die Juden besonders grausam behandelt; viele von ihnen kamen auch bei medizinischen Experimenten qualvoll um. Aus der Haut ermordeter Gefangener fertigte man zynischerweise Gebrauchsgegenstände, wie z.B. Lampenschirme für SS-Angehörige.

Das Lager wurde am 11. April 1945 von den amerikanischen Streitkräften befreit. Nach Kriegsende nutzte die sowjetische Besatzungsmacht bis 1950 Buchenwald als Internierungslager. Amtlichen russischen Quellen zufolge wurden rund 28.500 meist deutsche Staatsangehörige in dem sogenannten "Speziallager Nr. 2" unter gleichfalls unmenschlichen Bedingungen interniert. Nach offiziellen Zahlen kamen in der sowjetischen Lagerhaft zwischen August 1945 und April 1950 mindestens 7.113 Menschen ums Leben.

Heute ist Buchenwald eine Gedenkstätte, in welcher u.a. tief beeindruckende Dauerausstellungen zu besichtigen sind. Außerdem finden ganzjährig fachkundige Führungen durch die verbliebenen Einrichtungen des früheren Konzentrationslagers und über das Gelände statt.

Katharina Zirpel

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"Hilfe für Anna-Amalia"

Die Anna-Amalia-Bibliothek nach dem Brand
Vom 30.11. - 16.12.04 führte unsere Klasse im Winsener Marstall eine Sammlung zugunsten der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar durch, die unmittelbar vor unserer Klassenfahrt am 2.9.2004 durch einen verheerenden Brand schwer in Mitleidenschaft gezogen war, wie wir vor Ort betroffen feststellen mussten.

Die Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Goethe hat sie maßgeblich aufgebaut und Eckermann war ein häufiger Nutzer des sehr umfangreichen und vielseitigen Buchbestandes. Bei dem Brand am Abend des 2.9.2004, der vermutlich auf ein defektes Elektrokabel im Dachstuhl des prachtvollen alten Gebäudes zurückzuführen ist, wurden durch Feuer und Löschwasser 112.000 Bücher beschädigt oder zerstört. Auch Gemälde und das historische Gebäude wurden schwer beschädigt. Allein die Kosten für die Restaurierung beschädigter Bücher belaufen sich inzwischen auf 60 Millionen Euro.

Die Feierlichkeiten anlässlich Eckermanns 150. Todestages erschienen uns als geeigneter Rahmen für unsere Sammelaktion. Vor einer Stellwand mit viel Informations- und Anschauungsmaterial saßen jeden Nachmittag Schüler aus unserer Klasse hinter den Sammelbüchsen. Der Winsener Anzeiger berichtete am 1.12.04 vom Beginn unserer Sammelaktion und am 24.12.04 über ihr Ergebnis: Wir konnten einen Betrag von 504 Euro nach Weimar überweisen.

Anna-Carolin Uhlig und Hkf


         



Richtfest für die Anna-Amalia-Bibliothek
1. Nachtrag: Am 24.10.2005 fand in Anwesenheit von politischer und kultureller Prominenz das Richtfest für den in Restaurierung befindlichen Bau statt. Der Präsident der Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen, Hellmut Seemann, dankte in seiner Ansprache allen, "die mit ihrer Spende den Wiederaufbau der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek überhaupt erst ermöglicht haben."  (Hkf, 28.10.05)

2. Nachtrag: Am 24.10.2007 wurde die Anna-Amalia-Bibliothek in einer Feierstunde wiedereröffnet. Das Gebäude ist nun vollständig restauriert, der Bücherbestand jedoch ist noch lückenhaft, u.a. weil zahlreiche durch den Brand schwer in Mitleidenschaft gezogene Werke noch der Wiederherstellung bedürfen, sofern dies technisch überhaupt möglich ist.  (Hkf, 29.10.2007)

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Bewerbung Download

Download Bewerbungsschreiben
Dieser Beitrag von Karina Gödecke und Jessica Stohri zeigt, was man alles bei einer schriftlichen Bewerbung und bei einem Bewerbungsgespräch beachten sollte. Die beiden haben zwei verschiedene Formen von Bewerbungsschreiben (kaufmännisch und gewerblich) verfasst sowie einen tabellarischen Lebenslauf, das Titelblatt einer schriftlichen Bewerbung und eine Liste von Fragen, welche bei einem Bewerbungsgespräch gestellt werden könnten. Wegen ihres Formates - alle Dateien liegen aus Gründen der Seitengestaltung im Word-Format vor - sind die Texte nicht hier aufgeführt, sondern liegen komprimiert im ZIP-Format zum Download bereit. Dazu braucht nur der nachstehende Link angeklickt zu werden. Die Dateien können mit einem Entpacker (z.B. WIN-ZIP) oder mit neueren Windows-Versionen direkt entpackt werden.

Download Bewerbungsunterlagen > hier (nur 15 KB).

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George Orwell, Farm der Tiere

George Orwells Buch "Farm der Tiere" hat mir einige neue Erkenntnisse verschafft. Vor allem darüber, wie Menschen mit Macht umgehen, kann man aus dem Buch einiges lernen.

In jedem Staat gibt es Menschen, die Macht und Gewalt ausüben, z.B. früher die Herrscher in absoluten Monarchien oder heute die Institutionen, die die Staatsgewalt innehaben. Wichtig ist jedoch, dass diejenigen, die Macht besitzen, sich ihrer Verantwortung bewusst sind, die sie für die Gemeinschaft haben, und dass sie dann auch verantwortungsbewusst handeln.

Wenn diese Verantwortung nicht wahrgenommen und die Macht missbraucht wird, müssen die Menschen darunter leiden. In vielen Staaten auf der Welt gibt es Leute, die verantwortungslos ihre Macht missbrauchen, sodass viele Menschen auf der Welt in Unfreiheit und unter schlechten Lebensbedingungen leben müssen.

Deshalb muss es eine Kontrolle der Macht geben, z.B. durch freie, demokratische Wahlen, eine unabhängige, freie Presse und eine unabhängige, freie Justiz.

Das Buch zeigt weiter, dass es manche Menschen ohne große Mühe schaffen, sich zu Führungspersönlichkeiten aufzuschwingen, und wie leicht sie die anderen Menschen durch ihre Redegewandtheit in ihrem Sinne beeinflussen können. Solche Demagogen haben es mit der dummen Masse leicht, denn die Leute glauben das, was sie hören auch, wie z.B. die deutsche Geschichte zwischen 1933 und 1945 oder die russische Geschichte zz. der kommunistischen Revolution von 1917 zeigt.

Sven Faße

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Ein Lager der Goblins

Im Lager der Goblins
Das Bild bietet einen Einblick in ein kleines Phantasiedorf, welches Goblins beherbergt, die sich fröhlich am Lagerfeuer auslassen und vor ihren Zelten plaudern.

Die Grafik ist Teil meiner Arbeit, die ich in meiner Freizeit für eine Computerspiele-Firma als Aushilfs-Grafikdesigner leiste. Die meiste Zeit erstelle ich Konzeptzeichnungen und helfe bei kleineren 3D-Objekten. Dies hier ist eines meiner größeren Projekte, ein Goblin-Lager.

Später wird man dieses Lager zwar nur kurz sehen, doch hatte ich bei dieser Aufgabe die Möglichkeit, alles so zu bauen, wie ich es wollte. Wen's interessiert: Diese Szene entstand erst auf Papier und wurde dann in 3D Studio Max digitalisiert. Schließlich wurden Kleinigkeiten und Details mit Photoshop hinzugefügt. Die Arbeitszeit betrug ca. 20 Stunden.

Ich hoffe, nach einer entsprechenden Ausbildung meine gestalterischen Fähigkeiten auch beruflich einsetzen zu können.

Text und Grafik von © Christian Knaak

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Winsen (Luhe) - Sehenswürdigkeiten und Geschichte

Winsen (Luhe)
Fünf historische Gebäude in Winsen - Schloss, Marstall, Marienkirche, Blaufärberhaus und das ehemalige Stift St. Georg - werden auf dieser Seite von Björn Esperling und Herrn Hinkfoth vorgestellt und durch eine umfangreiche Zeittafel zur Geschichte Winsens ergänzt (in neuem Fenster). > hier

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Einstein

Einstein
Eine Textcollage zum Einsteinjahr 2005 als Ergebnis eines kleinen Projekts im Mathematik- und Geschichtsunterricht von Frau Krippner und der Klasse 10c (2004/05), bearbeitet und ergänzt von Herrn Hinkfoth (in neuem Fenster). > hier


 
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10c 04/05 9.9.04 vor JGH in Weimar
10c 04/05 7.9.04 vor dem Goethehaus in Weimar
Goethehaus am Frauenplan, 6.9.04
10c 04/05 7.9.04 Goethes Gartenhaus in Weimar
10c 04/05 7.9.04 vor dem Schloss in Weimar
10c 04/05 8.9.04 an Eckermanns Grab in Weimar
Auf dem Gelände des Konzentrationslagers Buchenwald, 8.9.04
Die Rudelsburg am Ufer der Saale
Gartenseite des Jugendgästehauses in Weimar
Anna-Amalia-Bibliothek nach dem Brand
Sammlung zugunsten der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar
Richtfest für die Anna-Amalia-Bibliothek, 24.10.05


Ein Lager der Goblins
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Einstein
 
 
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